Glossar

Make-or-Buy in der Fertigungsstrategie

bewertet, welche Produkte oder Prozessschritte intern gefertigt oder extern bezogen werden, unter Einbezug von Kosten, Know-how, Qualität, Risiko und Skalierbarkeit.

Was bedeutet Make-or-Buy?

Make-or-Buy bezeichnet die Entscheidung, eine Leistung selbst zu erbringen oder extern zu beziehen. In der Fertigungsstrategie wird sie für klar abgegrenzte Produkte, Komponenten oder Prozessschritte und einen definierten Planungshorizont getroffen.

Kostenvergleich

Der Vergleich umfasst mehr als Herstellkosten und Einkaufspreis. Relevant sind Investition, Werkzeug, Qualität, Ausschuss, Logistik, Bestand, Koordination, Lieferantenmanagement, Anlauf, Auslauf und Transfer. Fixe und variable sowie einmalige und wiederkehrende Kosten bleiben getrennt.

Strategische Kriterien

  • Differenzierung und Kernkompetenz
  • Schutz und Aufbau von Know-how
  • Qualitätsfähigkeit und Rückverfolgbarkeit
  • Lieferfähigkeit und Reaktionszeit
  • Skalierbarkeit und Technologiezugang
  • Abhängigkeit, Single Source und Resilienz

Mehr als eine binäre Entscheidung

Neben vollständigem Make oder Buy können Dual Sourcing, Partnerschaft, Lizenzmodell, verlängerte Werkbank, interne Fertigung kritischer Schritte oder ein gestufter Transfer sinnvoll sein.

Nachvollziehbares Ergebnis

Die Entscheidung dokumentiert Systemgrenze, Datenstand, Kriterien, Gewichtung, Szenarien, Sensitivitäten und Umsetzungsschritte. Vertiefung: Fertigungsstrategie und Make-or-Buy sowie Fertigungsstrategie als Beratungsleistung.

Make-or-Buy in der Praxis: Die passenden Planungs- und Beratungsansätze bündelt unsere Leistungsübersicht.