Anlass
- Die Herstellkosten liegen über dem Wettbewerbsniveau, ohne dass die Ursache eindeutig zuzuordnen ist
- Die Lieferfähigkeit leidet, obwohl Kapazität und Bestände ausreichend erscheinen
- Der Standort steht im internen Wettbewerb unter Druck und muss seine Wirtschaftlichkeit belegen
- Die Struktur ist über Jahre gewachsen: Flächen sind belegt, Wege lang, Zuständigkeiten unklar
- Nach starkem Wachstum passen Abläufe und Organisation nicht mehr zur Größe
- Eine Sanierung oder Ergebnisverbesserung ist vorgegeben und braucht belastbare Maßnahmen
Vorgehen
1. Ist-Analyse. Aufgenommen werden Kennzahlen zu Leistung, Beständen, Durchlaufzeiten und Produktivität, dazu Flächennutzung, Personaleinsatz, Anlagenverfügbarkeit und die Aufbauorganisation. Ergänzt wird die Datenauswertung durch Beobachtung vor Ort.
2. Potenzialanalyse. Die Befunde werden nach Wirkungsfeldern geordnet — Abläufe, Layout und Materialfluss, Steuerung und Planung, Organisation und Qualifikation, Technik und Instandhaltung. Je Feld wird das Potenzial abgeschätzt und begründet.
3. Maßnahmenprogramm. Aus den Potenzialen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet und nach Wirkung, Aufwand und Umsetzbarkeit priorisiert. Kurzfristig wirksame Maßnahmen werden von strukturellen Vorhaben getrennt.
4. Abstimmung. Das Programm wird mit den betroffenen Bereichen abgestimmt. Maßnahmen, die im Betrieb nicht getragen werden, sind wirkungslos, unabhängig von ihrer Berechnung.
5. Umsetzungsbegleitung. Auf Wunsch begleitet Bross die Umsetzung — als Programmsteuerung, in der Moderation von Arbeitsgruppen und in der Verfolgung der Wirkung anhand vereinbarter Kennzahlen.
Ergebnis / Deliverables
- Kennzahlenbild des Standorts
- Potenzialübersicht nach Wirkungsfeldern, mit Begründung
- Priorisiertes Maßnahmenprogramm mit Verantwortlichkeiten und Zeitachse
- Umsetzungsplan
- Bei Begleitung: Wirkungsverfolgung anhand vereinbarter Kennzahlen
Projektbeispiel
Produktions- und Layoutplanung für einen mobilen Instandhaltungsbereich
Ausgangslage
Für einen neuen Instandhaltungsbereich sollten Produktions- und Logistikprozesse in ein belastbares Layout und eindeutige Nutzeranforderungen überführt werden.
Aufgabe und Vorgehen
- Ideales Layout aus Produktions- und Logistikprozessen ableiten
- Lean-Prinzipien für Materialfluss und Flächennutzung anwenden
- Fabrikbereiche, Gebäudeschnittstellen und zentrale Logistikprozesse definieren
Liefergegenstände
- Abgestimmte Spezifikation der Nutzeranforderungen (URS)
- Blocklayout mit allen Funktionsbereichen
- Grundlagen für die architektonische und technische Planung
- Ausschreibungsunterlagen für die weitere Umsetzung